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Westfalenpost vom 18.02.2017 „Mord im Jugendstil” entführt Leser ins Museum Autor Rolf Esser stellt neuen Hagen-Krimi vor. Kunstquartier als spannender Tatort Von Yvonne Hinz Hagen. „Mord im Jugendstil" heißt der neue Hagen-Krimi von Rolf Esser. Der Autor taucht für die Geschichte tief ein ins Hagener Kunstleben. Welche Themen der 69-jährige Vielschreiber in seinem neuen Roman, der sich wie ein kniffliges Verwirrspiel liest, aufgreift?
Themenvielfalt Themen aus dem Kunstquartier, der Nazizeit und der italienischen Unterwelt. So stellt der gebürtige Hagener, der Lokalkolorit in seinem Buch groß schreibt, die Frage, warum der Direktor des Hagener Osthaus-Museums und seine Stellvertreterin ermordet wurden (natürlich nur fiktiv). Rolf Esser nimmt den Leser mit auf Spurensuche und deckt auf, auf welche Weise wertvolle Gemälde in der NS-Zeit aus dem Museum verschwanden. Die Morde sorgen in Hagen jedenfalls für Aufregung, und die Kripo steht vor einem Rätsel... „Ich bin ein stetiger Besucher des Osthaus-Museums und finde den Ort für eine Kriminalgeschichte einfach spektakulär", erklärt Autor Esser.
Pensionierter Lehrer Rolf Esser ist mit Texten sein Leben lang vertraut. Bis 1998 war er als Lehrer an einer integrierten Gesamtschule tätig, bereits seit 1990 stellte er Unterrichtsmaterialien für verschiedene Verlage bereit und war Mitarbeiter in einer Schulbuchredaktion. Seit 2012 veröffentlichte er sechs Romane und ein Sachbuch. Nach „Der Schlächter" ist „Mord im Jugendstil" sein zweiter Krimi.
Der Hagen-Krimi „Mord im Jugendstil" ist im Verlag „tredition" erschienen. Das Taschenbuch hat 232 Seiten und kostet kostet 14,00 Euro. Den Buchdeckel ziert eine Abbildung des Knabenbrunnens von Georg Minne in der Brunnenhalle des Osthaus- Museums. |